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Der 500. Reformationstag!

Am 31. Oktober ist Reformationstag. In diesem Jahr ist er in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Deutschland feiert das 500jährige Jubiläum der Reformation!

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Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Tageslosung

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
Jesus Christus hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
Big Data - von allen Seiten umgibst Du mich
"Schlüchterner Gespräche" in der Kinzig-Schule
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Bild: Julian Lorenbeck / medio

Kassel (medio). Zum Thema „Big Data – Von allen Seiten umgibst du mich“ diskutierte Bischof Hein am Mittwoch (06.09.) mit Schülerinnen und Schülern der 13. Jahrgangsstufe des Beruflichen Gymnasiums der Kinzig-Schule in Schlüchtern über die Vor- und Nachteile der Digitalisierung und ihrem Einfluss auf die Kirche. Die so genannten „Schlüchterner Gespräche“ fanden in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Das Thema stieß auf großes Interesse. Rund 200 Mitschüler hatten sich in der Pausenhalle versammelt und lauschten der Diskussion.

Die Schüler hatten sich im Religions-Unterricht im vergangenen Halbjahr auf das Gespräch mit dem Bischof vorbereitet. In fünf kleinen Gruppen widmeten sie sich einzelnen Bereichen der Digitalisierung und stellten ihre Fragen an den Bischof: Was kann man gegen die Datensammlung machen? Wird der Mensch durch die Automatisierung ersetzbar oder ist das Internet ein Konkurrent für Gott, weil viele junge Leute nicht mehr in die Kirchen gehen?


Der Bischof zeigte sich sehr interessiert an den Fragen der Jugendlichen. Er forderte sie auf, immer nachzufragen, was mit den eigenen Daten passiert. „Am meisten Angst macht mir die Frage: Wer bestimmt am Ende über mich? Bin ich das eigentlich selbst oder bestimmen längst andere über mich? Gibt es nicht Grenzen, die wir schaffen müssen, damit nicht unsere gesamte Persönlichkeit im Internet aufgeht?“, fragte sich der Bischof. Doch die Digitalisierung sei nicht nur Fluch. Besonders in der Medizin, wo durch das Sammeln von Daten große Fortschritte gemacht würden.


Bezogen auf die Kirche sei ihm vor allem die Aussage seiner jüngsten Tochter in Erinnerung geblieben. „Sie sagte mir: Ihr seid mit eurer Kommunikation hoffnungslos abgehängt. Dieser Satz hat mich umgehauen“, berichtete der Bischof. Deshalb dürfe sich die Kirche sich nicht vor neuen Medien verschließen. Schließlich habe auch Martin Luther zu seiner Zeit vom neu aufkommenden Buchdruck profitiert.
Die Schülerinnen und Schüler waren mit dem Gespräch sehr zufrieden. „Mir hat es gefallen, dass der Bischof sich mit einem solchen Thematik auch auseinandersetzt und offen für Neues ist“, sagte einer der Schüler nach der Veranstaltung.

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